Amokalarm in Osthofen: Landrat dankt Helferinnen und Helfern, Mitgefühl mit Schülern und Lehrern

Die Polizei arbeitet mit Nachdruck daran, die Tat aufzuklären. Für den oder die Verursacher könnte dies ein sehr teures Nachspiel haben.

Amokalarm in Osthofen: Landrat dankt Helferinnen und Helfern, Mitgefühl mit Schülern und Lehrern

Nach dem erneuten Amokalarm an der IGS Osthofen dankt Landrat Heiko Sippel allen Einsatzkräften von Polizei und Katastrophenschutz für die schnelle Hilfe und das umsichtige Handeln vor Ort.

Den Schülern sowie den Lehrern und dem gesamten Personal der IGS und der Wonnegauschule, die über ein gemeinsames Alarmsystem verbunden sind, spricht Sippel sein Mitgefühl aus: „Es tut mir aus ganzem Herzen leid und ich bedauere es sehr, dass die benachbarten Schulgemeinschaften in den vergangenen Tagen solche Schock-Szenarien gleich zweimal erleben mussten. Ich hoffe, dass die dramatischen Stunden der Angst und der Ungewissheit, die auch für die Eltern nur schwer zu ertragen waren, mit Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer sowie dem schulpsychologischen Dienst in den kommenden Wochen im Rahmen von Krisengesprächen vollständig verarbeitet werden können. Damit keine seelischen Belastungen bei den Betroffenen zurückbleiben.“

Durch das funktionierende Alarmsystem seien die Schulen technisch sehr gut auf das Szenario vorbereitet gewesen. Das Gebäudemanagement der Kreisverwaltung werte die Ereignisse jetzt aus und suche nach Möglichkeiten, um solchen Manipulationen des Sicherheitssystems entgegen zu wirken.

Das absichtliche Auslösen eines Alarms stelle einen feigen Akt dar, der keinesfalls als Spaß oder als Streich zu werten sei. Neben dem Verlust des Vertrauens an den sicheren Ort Schule bei Schülern und Eltern seien durch die missbräuchliche Alarmierung der zahlreichen Einsatzkräfte und des Rettungshubschraubers hohe Kosten entstanden. Die Polizei arbeitet mit Nachdruck daran, die Tat aufzuklären. Für den oder die Verursacher könnte dies ein sehr teures Nachspiel haben.

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