Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt der Uferbereich in den Fokus: Um die Tierseuche weiter im Griff zu behalten, muss das Gebiet zwischen dem Rhein und der B9 am Samstag, den 27. Juni 2026, intensiv nach Wildschwein-Kadavern abgesucht werden.
Einstündige Vollsperrung am Morgen
Für die Dauer der Suchmaßnahme muss die Bundesstraße 9 kurzzeitig komplett für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist für den Zeitraum von 08:00 bis 09:00 Uhr angesetzt und betrifft die folgenden Streckenabschnitte:
Vom Grillplatz Nackenheim bis zur Tankstelle
Von der Tankstelle bis zur Nato-Rampe in Mainz-Laubenheim
Diese Vollsperrung ist eine zwingende Sicherheitsvorkehrung. Da durch die Suchaktion Wildtiere aufgescheucht werden könnten, sollen auf diese Weise mögliche Verkehrsunfälle auf der B9 konsequent verhindert werden.
Speziell ausgebildete Hunde im Einsatz
Während der einstündigen Sperrung durchkämmen speziell ausgebildete Hundeteams das betroffene Gebiet. Ihr Ziel ist es, verendete Wildschweine aufzuspüren, um potenziell infizierte Tiere schnellstmöglich beseitigen zu können.
Diese systematische Suche ist für die Eindämmung der Seuche von entscheidender Bedeutung: Das ASP-Virus erweist sich als äußerst widerstandsfähig und kann sowohl im Körper toter Tiere als auch im Erdreich direkt unter den Kadavern überleben. Kommen andere Wildtiere mit den Überresten in Kontakt, besteht eine hohe Gefahr, dass sie sich infizieren und den Erreger in der Region weiterverbreiten.