Große Ehre für einen Traditionsbetrieb aus Rheinhessen: Das Weingut Bretz in Bechtolsheim ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Bundesehrenpreis 2026 ausgezeichnet worden – und das bereits zum 13. Mal in Folge.
Höchste Auszeichnung der Branche
Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Wein- und Sekterzeuger für ihre Qualitätsleistungen erhalten können. Dass das Weingut den Preis nun schon zum 13. Mal in Folge bekommt, unterstreicht die Beständigkeit der Arbeit im Betrieb. „Wir sind stolz, eine so besondere Auszeichnung für unsere Leistung zu erhalten“, heißt es aus dem Weingut.
Starkes Ergebnis bei der DLG-Prämierung
Zuvor hatte der Betrieb bereits bei der Bundesweinprämierung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielt. Dort wurde das Weingut 2026 als „Top Betrieb Rheinhessen“ geführt.
Zehn Generationen Weinbau
Die Familie ist seit 1721 mit dem Weinbau verbunden, inzwischen in zehnter Generation. Der Hof diente einst als Vorhof für das Welschnonnenkloster in Mainz. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 40 Hektar Weinberge in vier Gemeinden. Viele Rebflächen liegen am Fuße des Bechtolsheimer Petersbergs, auf Böden aus Löss, Lehm, Muschelkalk und Mergel, die aus dem Urmeerboden Rheinhessens entstanden sind.
Neben dem Weinbau empfängt das Weingut Gäste in der Vinothek und in der Weinbar. Wer länger bleiben möchte, kann auf den Stellplätzen direkt am Weingut übernachten.