Wie wird aus einer Traube eigentlich Wein? Dieser Frage ist Tyron, ein Schüler aus Gau-Odernheim, nachgegangen und hat den Weg vom Weinberg bis zur gefüllten Flasche anschaulich beschrieben.
Vorbereitung und Ernte im Weinberg
Bevor die Weinlese überhaupt beginnen kann, werden die Maschinen aus der Halle geholt und gründlich gereinigt. Anschließend wird eine Plane in den Anhänger gelegt, um sicherzustellen, dass die geernteten Trauben sauber bleiben. Im Weinberg selbst ist Präzision gefragt: Die Lesemaschinen müssen exakt in den Reihen fahren, damit die Reben nicht beschädigt werden. Sobald der Anhänger voll ist, geht es weiter zur Kelterei.
Von der Kelterei bis zur Flaschenfüllung
In der Kelterei werden die Trauben gepresst, um den Saft zu gewinnen. Dieser Most wird dann in große Stahlfässer gefüllt. Dort werden Zucker und Hefe hinzugefügt, wichtige Zutaten für den Gärprozess. Nun beginnt eine Phase des geduldigen Wartens, bis der Wein fertig ist und in Flaschen abgefüllt werden kann. Bevor der Wein jedoch verkauft werden darf, sorgt eine Maschine dafür, dass die passenden Etiketten auf die Flaschen geklebt werden. „Zum Wohl!“, schließt Tyron seinen Bericht.