Anna Sophia von Haxthausen und ihre Sophienkirche

Der Geschichtsverein Nierstein veranstaltet einen Vortragsabend genau in dem Anwesen, das einmal die Sophienkirche war.

Anna Sophia von Haxthausen und ihre Sophienkirche

Eine Frau stiftete die erste evangelisch-lutherische Kirche in Nierstein (1729): Anna Sophia von Haxthausen, die auf dem gleichnamigen Hof ihren Witwensitz hatte.

Sie sorgte sogar über ihren Tod hinaus für das Gotteshaus, das ihr zu Ehren „Sophienkirche“ genannt wurde. Dennoch hatte diese Kirche keine 100 Jahre Bestand und wurde bei der Union der beiden evangelischen Kirchen in Rheinhessen – der lutherischen und der reformierten – im Jahre 1822 aufgegeben, also vor genau 200 Jahren.

Aus diesem Anlass veranstaltet der Geschichtsverein Nierstein einen Vortragsabend genau in dem Anwesen, das einmal die Sophienkirche war.

Referentin Dr. Susanne Bräckelmann, zweite Vorsitzende des Vereins, erinnert an die Stifterin, erzählt, wie es zu dem Bau der Kirche kam und warum sie wieder aufgegeben wurde.

Der Vortrag beginnt am Freitag, 15. Juli 2022, 19 Uhr, im Weingut und Straußwirtschaft Gustav Strub, Rheinstraße 36. Eintritt: 7 Euro mit Brezel und einem Glas Wein oder Wasser. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

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