Hahnheim plant seine Zukunft: Ausstellung zeigt Visionen für den Ortskern | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Der Arbeitskreis Hahnheimer Geschichte lädt am 30. August zur Ausstellung „Hahnheim plant seine Zukunft“ ein. Im Fokus stehen Ideen zum Bebauungsplan, visualisiert mit KI, um das historische Ortsbild zu bewahren. Eintritt im Gemeindezentrum frei.

Hahnheim plant seine Zukunft: Ausstellung zeigt Visionen für den Ortskern

Der rheinhessische Weinort Hahnheim blickt auf eine stolze, über 1200-jährige Geschichte zurück. Prägend für das charmante Ortsbild sind nicht nur vier Baudenkmäler – das Schloss der Herren von Dienheim, zwei historische Kirchen und der ehemalige Bahnhof –, sondern auch eine Vielzahl weiterer erhaltenswerter Bauten.

Um diese gewachsene dörfliche Struktur, die in der Vergangenheit durch Kriegsverluste beeinträchtigt wurde, zu schützen und künftige Bebauungen verträglich in das Dorfbild einzufügen, hat die Gemeinde einen Bebauungsplan für den alten Ortskern in Auftrag gegeben.

KI-gestützte Visualisierung der Dorfgeschichte

Der Arbeitskreis Hahnheimer Geschichte begleitet diesen wegweisenden Prozess aktiv. Die Mitglieder haben im Vorfeld eine umfassende Dokumentation der historischen Ortsentwicklung erarbeitet und daraus konkrete Ideen und Anregungen für den Bebauungsplan abgeleitet. Ein besonderes Highlight der Projektarbeit: Um die architektonischen Visionen und Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger greifbar zu machen, wurden die Konzepte in einer Plakatreihe mit der Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) visualisiert.

Eröffnung bei Wein und Brezeln

Die spannenden Ergebnisse werden nun der Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Titel „Hahnheim plant seine Zukunft – Ideen und Anregungen zum Bebauungsplan und Ortsbild“ lädt der Arbeitskreis am Sonntag, dem 30. August 2026, ab 15:00 Uhr zur feierlichen Eröffnungsveranstaltung in das Gemeindezentrum Hahnheim (Obere Hauptstr. 3) ein. Nach der Präsentation der Plakate bietet sich bei Wein und Brezeln ausgiebig Gelegenheit für weiterführende Gespräche und den gemeinsamen Austausch von neuen Ideen.

Wer am Eröffnungstag verhindert ist, kann die Ausstellung an zwei weiteren Terminen besichtigen: am Sonntag, dem 6. September, sowie am Sonntag, dem 13. September 2026, jeweils in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Der Arbeitskreis freut sich jedoch über eine freiwillige Spende zur Unterstützung seiner zukünftigen historischen Forschungsarbeit.