Impfzentrum Ingelheim macht Impfangebot für Geflüchtete aus der Ukraine

Vor Ort stehen Aufklärungsbögen in ukrainischer Sprache bereit, bei weiteren Aufklärungen wird jedoch gebeten, eine Begleitperson als Übersetzungshilfe mitzubringen.

Impfzentrum Ingelheim macht Impfangebot für Geflüchtete aus der Ukraine

Das Mainz-Binger Impfzentrum in Ingelheim macht ukrainischen Geflüchteten ein Impfangebot. Impfungen sind ohne Termin möglich, wie die Leitung des Impfzentrums bekräftigt. „Das Angebot steht allen Impfwilligen offen – Impfstoff ist ausreichend vorhanden“, sagt der Leiter des Impfzentrums Martin Becker.

Damit erhalten die Geflüchteten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert mit den hier zugelassenen Impfstoffen impfen zu lassen. Sie benötigten dafür lediglich ein Ausweisdokument, um die Impfung eindeutig zuordnen zu können. „Die ersten Personen sind auch bereits bei uns vorstellig geworden“, so Martin Becker. Wichtig: Bei Impfungen von Kindern unter 12 Jahren wird dringend um eine vorherige E-Mail an impfzentrum@mainz-bingen.de gebeten.

Vor Ort stehen Aufklärungsbögen in ukrainischer Sprache bereit, bei weiteren Aufklärungen wird jedoch gebeten, eine Begleitperson als Übersetzungshilfe mitzubringen.

Hintergrund: Es wird davon ausgegangen, dass einige Menschen, die aus der Ukraine in den Landkreis kommen, nicht vollständig geimpft oder mit dem russischen oder chinesischen Impfstoff geimpft sind. Da diese Vakzine in Europa und konkret in Deutschland jedoch nicht zugelassen sind, verfügen diese Geflüchteten rein formal über keinen Impfstatus. Um dem entgegenzuwirken, unterbreitet das Impfzentrum ein entsprechendes Angebot. Dies auch im Hinblick auf die derzeit hohen Fallzahlen.

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