Jahreskonzert - Posaunenchor Dienheim/Stadtkapelle Oppenheim

Der nächste Auftritt findet am Kultursommer in Oppenheim am 17. Juli statt.

Jahreskonzert - Posaunenchor Dienheim/Stadtkapelle Oppenheim

Nach zwei Jahren Corona-Pause hat die Spielgemeinschaft Posaunenchor Dienheim/Stadtkapelle Oppenheim am 27. Juni ihr Jahreskonzert zum Besten gegeben. Unter der Leitung von Ute Mai konnten die Musiker:innen mit einem tollen Mix aller Musikrichtungen begeistern. Das Konzert-Motto „Zahlenspiel“ war Programm - wer in das Programmheft schaute konnte nur Zahlen sehen, durch die Ansagen des Posaunenchors wurden die Titel ergänzt.

Begeistern konnte unter anderem der Mix von Klassik bei „Ungarische Tänze Nr. 5“ kombiniert mit der Moderne bei „Mambo No. 5“. Ein fulminantes Schlagzeugsolo stellte den Übergang beider Stücke dar. Bei „Adele 21“ flogen am Ende hunderte von goldenen Schnipseln aus Konfettikanonen und ließen das Stück wortwörtlich einen „Knaller“ werden.

Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Dirk Krenzer und Stefanie Schäfer präsentierte sich. Bei „One Banana Boat Song“ überraschte der Dirigent das Publikum mit einem Bananenkostüm – passend zur tropischen Wärme, die in der Siliussteinhalle herrschte.

Tradition hat das Zusammenspiel des Jugendorchesters mit dem großen Orchester. Mit „Apollo 11“ und einer Bühne voller Musiker:innen konnte die Spielgemeinschaft viel Applaus einholen.

Das diesjährige Solostück „Polka für drei“ mit den Solisten Dirk Krenzer (Tuba), Carsten Lamberth (Flügelhorn) und Michael Kirchner (Tenorhorn) begeisterte das Publikum. Eine kleine Tanzeinlage der Solisten und er Dirigentin im Takt der Musik durfte hier nicht fehlen.

Bekannte Melodien in den Stücken „Summer of 69“ und „80er Kult(tour)“ ließen das Publikum nicht still sitzen - es wurde eifrig im Takt mitgeklatscht und mitgesungen.

Nicht zu vergessen sind passend zum Motto die Plakate mit „dem durchschnittlichen Musiker“ gewesen. Zu sehen war hier, dass der Durchschnittsmusiker im Posaunenchor männlich und 43 Jahre alt ist. Dass er eine Brille trägt und Klarinette seit 24 Jahren spielt. Weitere interessante Fakten konnten über die Musiker nachgelesen werden. Beispielsweise ist der älteste Musiker 80 Jahre alt und die jüngste Musikerin 15.

Eine traurige Nachricht trübte den Abend ein wenig: Nach fünf Jahren Dirigat legt Dirigentin Ute Mai aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab nieder. Der Verein wünscht ihr alles Gute.

Trotz der heißen Temperaturen in der Siliussteinhalle forderte das Publikum am Schluss des Konzertes nach zwei Zugaben. Es wurde deutlich, dass auch die Zuhörer:innen die Konzerte vermisst haben. Der Verein freut sich auf alle kommenden Auftritte. Der nächste Auftritt findet am Kultursommer in Oppenheim am 17. Juli statt.

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