Herzlose Tat an der K34: Katzenbaby in Schuhkarton ausgesetzt | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ein wenige Tage altes Katzenbaby wurde an der K34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim in einem roten Schuhkarton ausgesetzt. Ein Radfahrer rettete das schreiende Tier. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen.

Herzlose Tat an der K34: Katzenbaby in Schuhkarton ausgesetzt

Ein erschütternder Fall von Tieraussetzung beschäftigt derzeit die Mainzer Polizei. An der Kreisstraße 34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim wurde ein erst wenige Tage altes, grau getigertes Katzenbaby sich selbst überlassen.

Rettung in letzter Sekunde durch aufmerksamen Radfahrer

Das kleine Tier befand sich eingesperrt in einem roten Puma-Schuhkarton, der zuvor mit Luftlöchern versehen worden war. Seine Rettung verdankt das Kätzchen einem Radfahrer. Dieser war auf der Strecke unterwegs, als er durch das laute und verzweifelte Schreien des Tieres auf den abgestellten Karton aufmerksam wurde. Er hielt an, entdeckte das Findelkind und brachte es umgehend in die sichere Obhut eines örtlichen Tierschutzvereins.

Zeugen gesucht: Wer hat etwas beobachtet?

Um die Hintergründe der Tat aufzuklären, wendet sich die Kriminalpolizei nun an die Öffentlichkeit. Die Ermittler bitten Personen, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können, sich dringend zu melden. Von besonderem Interesse ist:

  • Ist jemandem ein Fahrzeug aufgefallen, das an der besagten Strecke gehalten hat?

  • Wurde eine Person beobachtet, die einen roten Schuhkarton bei sich trug oder abstellte?

  • Gibt es Hinweise darauf, woher das grau getigerte Katzenbaby stammen könnte?

Eindringlicher Appell der Polizei

Im Zuge der Ermittlungen richtet die Polizei einen deutlichen Appell an die Allgemeinheit und insbesondere an die Person, die das Tier ausgesetzt hat: Tiere dürfen unter keinen Umständen einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Wer sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr um ein Haustier kümmern kann, findet immer verantwortungsvolle Alternativen. Tierheime, Tierschutzvereine und Tierarztpraxen sind die richtigen Anlaufstellen, um in Notlagen Hilfe zu erhalten.

Hinweise zu dem Fall nimmt die Kriminalinspektion Mainz 1 (Kommissariat 11) per E-Mail unter kdmainz.ki1.k11@polizei.rlp.de entgegen. Für telefonische Rückfragen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mainz unter der Rufnummer 06131 / 65-30022 zur Verfügung.