Kindertagespflege: Verlässlich, flexibel, individuell – eine Alternative für Familien | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Landrat Thomas Barth informierte sich am 15.10.2026 bei Kindertagespflegestellen in Stadecken-Elsheim und Nieder-Olm über die Vorteile dieser Betreuungsform, besonders für die Kleinsten.

Kindertagespflege: Verlässlich, flexibel, individuell – eine Alternative für Familien

In der Verbandsgemeinde Rhein-Selz und darüber hinaus stellt die Kindertagespflege eine wichtige Säule der Kinderbetreuung dar. Landrat Thomas Barth hat sich am 15. Oktober 2026 persönlich ein Bild von dieser oft unterschätzten, aber besonders für Kinder unter drei Jahren wertvollen Betreuungsform gemacht. Er besuchte beispielhaft drei Kindertagespflegestellen in Stadecken-Elsheim und Nieder-Olm, um die Vorteile wie Verlässlichkeit, individuelle Förderung und Flexibilität kennenzulernen.

Behutsamer Start in Stadecken-Elsheim

Der erste Besuch führte Landrat Barth zu Tagesmutter Natascha Hering in Stadecken-Elsheim. Seit 15 Jahren betreut sie in ihrem eigenen Zuhause bis zu fünf Kinder. Die kleine, überschaubare Gruppe und die vertraute Umgebung mit nur einer festen Bezugsperson ermöglichen insbesondere sehr jungen Kindern einen behutsamen Einstieg in die Betreuung außerhalb der Familie. Natascha Hering kann so die Entwicklung jedes einzelnen Kindes aufmerksam begleiten und individuell fördern, wobei ausreichend Zeit, persönliche Zuwendung, Fachwissen und ein strukturierter Tagesablauf Hand in Hand gehen.

Teamwork in Nieder-Olm: Die „Backhauszwerge“ und der „Wichtelgarten“

In Nieder-Olm besuchte Landrat Barth Manuela Jeurink von den „Backhauszwergen“ und Martina Weinöhl im „Wichtelgarten“. Beide Tagesmütter betreuen jeweils fünf Kinder in eigenen, speziell für die Tageskinder eingerichteten Räumlichkeiten. Diese befinden sich im selben Haus mit rheinhessischem Hof, was die Zusammenarbeit erleichtert. Jeurink und Weinöhl arbeiten als Vertretungstandem eng zusammen: Fällt eine Tagesmutter beispielsweise wegen Krankheit aus, kann die Tandempartnerin die Betreuung in den vertrauten Räumen übernehmen. Dies sorgt für Kontinuität und Sicherheit für die Kinder und bietet Eltern mehr Planungssicherheit.

Qualität und individuelle Förderung

Alle drei besuchten Tagesmütter verfügen über eine qualifizierte Ausbildung mit Zertifikat in der Kindertagespflege und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Themen wie Pädagogik, frühkindliche Bildung, Entwicklungsförderung und Kinderschutz sind feste Bestandteile ihrer fachlichen Weiterbildung. Landrat Thomas Barth betonte: „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft.“ Es sei wichtig, Eltern unterschiedliche hochwertige Betreuungsangebote zu machen, da nicht jedes Kind unter drei Jahren sich in einer größeren Einrichtung gleichermaßen wohlfühle. Eine sanfte Eingewöhnung, abgestimmt auf Kind und Eltern, gemeinsame Mahlzeiten, Spiel- und Lernangebote, Bewegung und Naturerfahrungen im Freien, Ruhezeiten und altersgerechte Förderung geben den Kindern Orientierung. Gleichzeitig können die Tagesmütter auf individuelle Bedürfnisse und familiäre Anforderungen eingehen.