Fahrgäste im Bereich des Rhein-Nahe Nahverkehrsverbunds (RNN) müssen sich auf ein Wochenende mit erheblichen Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaften haben die Beschäftigten der Verkehrsunternehmen Kommunalverkehr Rhein-Nahe (KRN), der Mainzer Mobilität sowie der ESWE zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand beginnt am Freitag, den 27. Februar, bereits um 3:00 Uhr morgens.
Freitag: Stillstand in Bad Kreuznach und Mainz-Bingen Am Freitag trifft es die Landkreise besonders hart:
KRN: Es kommt zu einem vollständigen Ausfall aller Fahrten.
Schulen: Auch sämtliche Schulfahrten der KRN entfallen ersatzlos.
Mainz: Die Mainzer Mobilität versucht, zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr auf den Linien 50, 51, 66, 68, 90, 91, 92 und 93 einen 30-Minuten-Takt anzubieten. Dennoch ist mit kurzfristigen Ausfällen zu rechnen.
Schulausnahme: Die Schulfahrten zum Gymnasium Nackenheim (Linie 69) sowie einzelne Fahrten nach Ingelheim (Linien 91 und 80) sollen planmäßig stattfinden.
Samstag: Notfahrplan mit Lücken Für den Samstag ist bei der KRN ein Notfahrplan vorgesehen, der jedoch deutliche Lücken aufweist:
Die Linien 210 und 69 entfallen komplett.
Der Stadtverkehr in Nieder-Olm wird nicht bedient.
Auf der Linie 205 müssen einzelne Fahrten gestrichen werden.
In beiden Landkreisen sowie bei Verbindungen in benachbarte Kreise bleibt die Lage angespannt.
Lage in Wiesbaden Auch in der hessischen Landeshauptstadt wird gestreikt. Die Mitarbeitenden der ESWE Verkehrsgesellschaft sind ebenfalls zum Ausstand aufgerufen. Fahrgäste werden gebeten, die aktuellen Auswirkungen vor Fahrtantritt online unter www.eswe-verkehr.de zu prüfen.
Appell an die Fahrgäste Die Verkehrsbetriebe bitten alle Betroffenen, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren und, sofern möglich, auf alternative Beförderungsmittel auszuweichen.
Quelle: Warnstreik am 27. und 28. Februar: Einschränkungen im Busverkehr - Landkreis Mainz-Bingen