Am frühen Freitagmorgen, den 10. April 2026, wurde der morgendliche Betrieb in einem Supermarkt am Bussolengo-Platz jäh unterbrochen. Gegen 07:15 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter über den Notruf die Polizei, da eine männliche Person in den Verkaufsräumen randalierte.
Tätlicher Angriff trotz Hausverbot
Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, handelte es sich bei dem Störer um einen 44-jährigen Mann, gegen den bereits ein gültiges Hausverbot vorlag. Als ein Angestellter den Mann auf dieses Verbot ansprach und ihn aufforderte, den Markt zu verlassen, eskalierte die Situation. Nach einer kurzen Rangelei schlug der Randalierer dem Mitarbeiter mit der flachen Hand gegen den Kopf und flüchtete anschließend in Richtung Pariser Straße.
Polizei greift konsequent durch
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Verdächtige im nahen Umfeld gestellt werden. Dabei stellte sich heraus, dass der 44-Jährige für die Beamten kein unbeschriebenes Blatt war: Bereits am Vortag war er mehrfach wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung polizeilich in Erscheinung getreten.
Präventiv-Haft durch richterlichen Beschluss
Da der Mann uneinsichtig blieb und sogar ankündigte, erneut gegen das Hausverbot verstoßen zu wollen, zog die Polizei die Reißleine. Um die öffentliche Ordnung zu wahren und weitere Straftaten zu verhindern, ordnete ein Richter die Ingewahrsamnahme des Mannes bis zum Abend (18:00 Uhr) an.
Zeugenaufruf
Die Polizeiinspektion Mainz 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Bürger, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden. Informationen werden unter der Rufnummer 06131/65-34350 oder per E-Mail an pimainz3@polizei.rlp.de entgegengenommen.