Klimafester Schulhof: IGS Nieder-Olm wird grün und schattig | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Der Schulhof der IGS Nieder-Olm wird mit umfangreichen Maßnahmen klimafest gemacht, darunter Entsiegelungen, Grünflächen und neue Spielmöglichkeiten.

Klimafester Schulhof: IGS Nieder-Olm wird grün und schattig

Der Schulhof der IGS Nieder-Olm erfährt eine umfassende Umgestaltung, die ihn fit für die Herausforderungen des Klimawandels macht. Am 26. Oktober 2026 wurde bekannt gegeben, dass der Pausenhof der Integrierten Gesamtschule in Nieder-Olm mit entsiegelten Flächen, mehr Grün und Beschattungen aufgewertet wird. Dieses Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Landkreis Mainz-Bingen entsteht, wird mit insgesamt 57.000 Euro gefördert.

Ein Schulhof im Wandel: Grün statt Grau

Auf dem Pausenhof ist bereits eine große Fläche entsiegelt worden, um Platz für neue Grünflächen zu schaffen. In den kommenden Tagen wird auf einer mit Holzschnipseln versehenen Fläche ein großes Spielgerät aufgebaut. Zudem ist die Pflanzung eines Baumes geplant, der künftig in heißen Sommern wertvollen Schatten spenden soll. Landrat Thomas Barth und der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf betonten, die Entsiegelung sei ein wichtiger Schritt, um auf dem Gelände ein angenehmes Klima zu schaffen. Schulleiter Jürgen Winzer zeigte sich erfreut, dass die mit Schülerinnen und Schülern gestaltete Fläche bald intensiv im Schulalltag genutzt werden kann.

Schülerbeteiligung und Finanzierung

Die Umgestaltung ist ein Gemeinschaftswerk: Das Schülerparlament der IGS war maßgeblich an der Planung beteiligt, ein wichtiger Baustein zur Demokratieschulung. Die Schülerinnen und Schüler werden sich auch um die Bepflanzung eines Teils der entsiegelten Fläche kümmern. Die Finanzierung setzt sich aus mehreren Quellen zusammen: Die Schule selbst hat mit dem Schülerprojekt „Grün statt Grau“ am Förderprojekt „Schule und Nachhaltigkeit“ des Mainzer Unternehmens SCHOTT teilgenommen und ein Preisgeld von 15.000 Euro erhalten. Der Förderverein der Schule beteiligt sich an den Kosten für das geplante Spielgerät, sodass der Schule für das Vorhaben insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung stehen. Der Landkreis Mainz-Bingen beteiligt sich mit Mitteln aus dem Klima-Förderprogramm KIPKI an dem Projekt. Von den insgesamt 57.000 Euro sind 7.000 Euro für die fachliche Planung vorgesehen.