Modern und energieeffizient: Sporthalle der IGS Nieder-Olm erstrahlt in neuem Glanz | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Nach eineinhalb Jahren Sanierung ist die Sporthalle der IGS Nieder-Olm wieder in Betrieb. Sie bietet nun modernste Ausstattung für Schul- und Vereinssport und setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz.

Modern und energieeffizient: Sporthalle der IGS Nieder-Olm erstrahlt in neuem Glanz

Die Verbandsgemeinde Rhein-Selz feiert eine wichtige Errungenschaft für Sportler und Schulen: Die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule (IGS) Nieder-Olm ist nach einer umfassenden Sanierung wieder voll nutzbar. Am 27. Oktober 2026 wurde die modernisierte Halle offiziell vorgestellt, die nun dem Schulsport und Vereinen wie den Handballern des TV Nieder-Olm zur Verfügung steht. Landrat Thomas Barth und Schulleiter Jürgen Winzer zeigten sich erfreut über das Ergebnis der einjährigen Bauzeit, die von August 2024 bis April 2026 dauerte.

Ein Herzstück der Modernisierung

Die Sanierung umfasste eine Komplettüberholung der in den 1970er-Jahren errichteten Halle. Vom Flachdach über Fenster und Außentüren bis hin zu Hallendecke, Umkleidetrakt und Duschen wurde alles erneuert. Ein neuer Hallenboden aus Vinyl kommt besonders den Anforderungen der Handballer entgegen. Zudem wurde eine Anzeigetafel installiert, die sogar Bundesligaanforderungen für Basketball erfüllt. Auch die Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik sind nun auf dem neuesten Stand. Lediglich die Tribünen mit ihrem Glasgeländer blieben unberührt und bieten weiterhin Platz für rund 400 Zuschauer.

Nachhaltigkeit und Komfort durch neue Lüftung

Ein besonderes Augenmerk der Sanierung lag auf der Energieeffizienz. Eine neue Entlüftungsanlage sorgt nicht nur für ein angenehmes Klima in der Halle, was selbst an heißen Sommertagen einen reibungslosen Sportunterricht ermöglicht, sondern sie trägt auch maßgeblich zur Energieersparnis bei. Es wird mit einer Wärmeeinsparung von 80 Prozent gerechnet, was eine jährliche Einsparung von etwa 177.000 Kilowattstunden Erdgas und rund 42 Tonnen Treibhausgase bedeutet. Zum Vergleich: Die alte Lüftungsanlage aus dem Jahr 1978 verbrauchte jährlich etwa 500.000 Kilowattstunden Wärme, was dem Verbrauch von circa 20 Einfamilienhäusern entspricht. Die Kosten für den Umbau der Lüftungsanlage beliefen sich auf rund 400.000 Euro, gefördert durch das Landesprogramm zum Klimaschutz (KIPKI).

Investition in die Zukunft des Sports

Das Gesamtprojekt kostete den Landkreis rund 4,1 Millionen Euro. Während der Bauzeit mussten die Schüler der IGS und die Handballer des TV Nieder-Olm auf andere Hallen in der Stadt ausweichen, was allen Beteiligten viel Verständnis und Flexibilität abverlangte. Landrat Thomas Barth lobte die gute Zusammenarbeit, während Schulleiter Jürgen Winzer seine Hoffnung äußerte, dass die Schüler nicht nur im Sportunterricht aktiv sind, sondern ein Leben lang Freude an Bewegung entwickeln.