Mehr als nur ein Straßenname: Die Geschichte der Großherzogin Eleonore | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Wissen Sie, wer hinter dem Namen der Eleonorenstraße steckt? Der Geschichtsverein Nierstein lädt am 20. Februar zu einer bebilderten Zeitreise in das Leben von Eleonore ein – der letzten und sehr beliebten hessischen „Landesmutter“.

Mehr als nur ein Straßenname: Die Geschichte der Großherzogin Eleonore

Namen wie Ernst-Ludwig, Eleonore, Elisabeth oder Georg begegnen den Niersteinern täglich als Straßenschilder. Dass diese auf die Familie des letzten Großherzogs von Hessen-Darmstadt zurückgehen, ist vielen bekannt – doch wer war die Frau, die als „Licher Lorchen“ in die Herzen der Bevölkerung einging? Der Geschichtsverein Nierstein e. V. widmet dieser faszinierenden Persönlichkeit am Freitag, den 20. Februar 2026, einen eigenen Abend.

Ein Leben zwischen Tradition und Tragik Ab 19:00 Uhr beleuchtet Jörg Hartung, Leiter des Museums Stockstadt am Rhein, die Biographie von Eleonore von Hessen und bei Rhein (1871–1937). In seinem reich bebilderten Vortrag zeichnet er den Weg der geborenen Prinzessin zu Solms-Hohensolms-Lich nach:

  • Soziales Engagement: Als zweite Ehefrau von Großherzog Ernst Ludwig verschrieb sie sich besonders karitativen Aufgaben.

  • Regionale Bezüge: Hartung berichtet unter anderem von ihrem Besuch auf dem Kühkopf und dem Hofgut Guntershausen im Jahr 1904.

  • Ein jähes Ende: Der Vortrag thematisiert auch ihren tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1937, als sie auf dem Weg zur Hochzeit ihres Sohnes nach England war.

Vortragsdetails Die Veranstaltung findet im Haus der Gemeinde (AWO-Begegnungsstätte, Gutenbergstraße 11) in Nierstein statt.

  • Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.

  • Im Preis enthalten ist bereits ein Glas Wein oder Wasser.

Alle geschichtlich Interessierten sind herzlich eingeladen, die Frau hinter dem Straßennamen und ein wichtiges Stück hessischer Landesgeschichte kennenzulernen.