Niersteiner Gemeinsinn macht es möglich: Neue Wasser- und Matschspielanlage eingeweiht | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Die Erwartungen waren groß, nun ist sie offiziell eröffnet: Am 22. Juli 2026 wurde die neue Wasser- und Matschspielanlage auf dem Niersteiner Bolzplatz feierlich eingeweiht. Ein erfolgreicher Spendenlauf und breite politische Unterstützung machten da

Niersteiner Gemeinsinn macht es möglich: Neue Wasser- und Matschspielanlage eingeweiht

Pünktlich zur heißen Sommerzeit gibt es für die Niersteiner Kinder ein neues, erfrischendes Spielangebot. Am 22. Juli versammelten sich zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern sowie Vertreter von Vereinen und Parteien auf dem Bolzplatz, um die lang ersehnte Wasser- und Matschspielanlage offiziell einzuweihen. Nach der Eröffnungsrede durch Bürgermeister Jochen Schmitt wurde die Fertigstellung mit einem kleinen Umtrunk gemeinsam gefeiert.

Großer Spielspaß und eine Box für Spenden

Die Vorfreude auf das Projekt war riesig – und die Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Schon in den Tagen vor der offiziellen Feier hatten die Kinder die neue Anlage in Beschlag genommen und ausgiebig getestet. Der Blick auf die glücklichen, vergnügt matschenden Kinder sprach für sich und bestätigte, dass das Projekt genau den Nerv der Zeit getroffen hat.

Damit der Spielspaß auch in Zukunft ungetrübt bleibt, hat die Stadt Nierstein eigens eine Aufbewahrungsbox an der Anlage bereitgestellt. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gut erhaltenes, sandtaugliches Spielzeug zu spenden und dort für die Allgemeinheit zu hinterlegen.

Breite Unterstützung und erfolgreicher Spendenlauf

Dass die Anlage in dieser kostenbewussten Form realisiert werden konnte, ist dem Zusammenspiel vieler engagierter Akteure zu verdanken. Den politischen Grundstein legte ein Antrag der FDP, der von allen maßgeblichen Parteien des Stadtrats der vergangenen Legislaturperiode mitgetragen und im Jahr 2025 von den Ausschüssen für Bauen und Soziales befürwortet wurde. Die handwerkliche Umsetzung übernahm schließlich der städtische Bauhof.

Finanziell profitierte das Projekt enorm von einem bürgerschaftlichen Kraftakt: Ein von der Firma Eiffage und Hannah Deigmöller initiierter Benefizlauf spülte stolze 5.705 Euro in die Stadtkasse. Diese beeindruckende Summe deckte mehr als 40 Prozent der Gesamtkosten der Spielanlage ab.

Für den Sozialbeigeordneten M. Sander ist das erfolgreiche Projekt ein leuchtendes Beispiel für den Zusammenhalt in der Stadt. Es zeige einmal mehr, was der „Niersteiner Gemeinsinn“ alles ermöglichen könne, wenn viele Bürgerinnen und Bürger in die gleiche Richtung blicken und zusammenwirken.