Der Gründonnerstag steht in der Pfarrei Auferstehung Christi Rhein-Selz in diesem Jahr im Zeichen der Bewegung. Unter dem Leitwort „Kommunion heißt Gemeinschaft“ verbindet die Gemeinde am 2. April 2026 zwei Orte zu einer ganzheitlichen liturgischen und menschlichen Erfahrung.
Auftakt an der langen Tafel in Oppenheim
Die feierliche Liturgie beginnt um 20:00 Uhr in der Oppenheimer Kirche St. Bartholomäus. Hier wird die Heilige Messe auf außergewöhnliche Weise zelebriert: Eine lange Tafel dient als Verlängerung des Altars, an der die Gläubigen Platz nehmen, um gemeinsam das Abendmahl in beiderlei Gestalt zu empfangen.
Agape-Mahl im Niersteiner Sebastianshaus
Nach dem Gottesdienst wandelt sich der Ort des Geschehens. Für das anschließende Agape-Mahl zieht die Gemeinschaft weiter nach Nierstein ins Sebastianshaus. Bei Brot, Käse, Trauben, Wein und traditioneller „Grüner Soße“ steht hier die „Kommunikation“ – der frohe Austausch untereinander – im Mittelpunkt. Aus der sakralen Stille der Messe erwächst so ein lebendiges Miteinander im benachbarten Nierstein.
Abschluss und Stille zurück in Oppenheim
Nach dem gemeinsamen Essen schließt sich der Kreis der Feierlichkeiten wieder in Oppenheim. Die Mitfeiernden sind eingeladen, für die abschließende „Ölbergstunde“ in die Marienkapelle der St. Bartholomäuskirche zurückzukehren. Mit meditativen Texten und Liedern wird dort die besondere Atmosphäre zwischen dem Gründonnerstag und dem herannahenden Karfreitag geteilt.
Anmeldung für die Planung
Da für das Agape-Mahl in Nierstein vorbereitet werden muss, bittet das Pfarrbüro um eine Anmeldung bis zum 26. März 2026. Alle Gemeindemitglieder und Interessierten aus der Region sind eingeladen, diesen Abend der Gemeinschaft über Ortsgrenzen hinweg mitzuerleben.