Ein sauberes Stadtbild ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis gemeinschaftlichen Anpackens. Am vergangenen Samstag, den 14. März 2026, fand in Nierstein und Schwabsburg der diesjährige „Dreck-weg-Tag“ statt, bei dem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dem gemeinsamen Aufruf der Stadt und der Winzerschaft folgten.
Positive Bilanz mit Wermutstropfen
Die Stadtverwaltung konnte am Ende des Tages eine erfreuliche Tendenz vermelden: Das gesamte Müllvolumen war im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig. Dennoch gibt es weiterhin bekannte „Brennpunkte“, die den Helfern Sorgen bereiten.
Besonders die Straßengräben entlang der Kreisstraße waren stark mit Essensverpackungen, Glasflaschen, Getränkedosen und Zigarettenschachteln verunreinigt.
In der freien Gemarkung mussten die Freiwilligen mühsam weit verstreute Styroporreste und sogar Autoreifen einsammeln.
Dank an das ehrenamtliche Engagement
Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und Umweltbeigeordneter Michael Sander zeigten sich beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der Gemeinschaft. „Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern“, so Schmitt. Sander ergänzte stolz, dass die Sorge um eine lebenswerte Umwelt ein fester Bestandteil des sozialen Miteinanders in der Stadt sei.
Stärkung nach getaner Arbeit
Zum Abschluss der Aktion luden die Stadt und die örtlichen Winzer zu einer gemeinsamen Brotzeit ein. Während die Stadt die belegten Wurst- und Käsebrötchen stiftete, sorgte die Winzerschaft für Wein und Wasser, um die verbrauchten Kraftreserven der Helfergruppen wieder aufzufüllen.
Appell an die Vernunft
Trotz des erfolgreichen Tages appelliert die Stadtverwaltung abschließend an alle Verkehrsteilnehmer, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Nur durch achtsames Verhalten könne die Natur nachhaltig entlastet und das gepflegte Stadtbild dauerhaft erhalten bleiben.