Gemeinsam stark: Jugendliche erneuern Pumptrack-Bahn in Schwabsburg | Aktuelle Nachrichten und Informationen

In einer großen Gemeinschaftsaktion haben Jugendliche die Pumptrack-Bahn in Schwabsburg erfolgreich erneuert. Unter fachlicher Anleitung und mit Unterstützung der Stadt Nierstein sowie des Ev. Dekanats flossen rund 4.000 Euro in das Projekt.

Gemeinsam stark: Jugendliche erneuern Pumptrack-Bahn in Schwabsburg

Ein echtes Gemeinschaftsprojekt hat den Niersteiner Ortsteil Schwabsburg am 29. und 30. Juni 2026 in ein Zentrum für sportliche Eigeninitiative verwandelt. Unter tatkräftiger Mithilfe von zwölf lokalen Jugendlichen wurde die dortige Pumptrack-Bahn umfassend überarbeitet, in Teilen neu modelliert und damit pünktlich zur Sommersaison modernisiert.

Jugendbeteiligung von der Idee bis zur Umsetzung

Der erfolgreichen Umsetzung ging eine längere Vorlaufphase voraus, die durch die Anfrage eines Jugendlichen ins Rollen gebracht wurde. Nach intensiven Beratungen im Sozialausschuss und in Abstimmung mit Jürgen Salewski, dem Leiter des Evangelischen Jugendhauses in Oppenheim, konnten die Wünsche der künftigen Nutzer direkt umgesetzt werden.

Unter der fachlichen Anleitung von Felix Lapport, einem sportpädagogischen Teamer der Firma „Shapetastic“, wurde ein gemeinsamer Plan entwickelt. Michael Sander, Beigeordneter für Soziales und Umwelt der Stadt Nierstein, betonte die Bedeutung der Maßnahme: „Beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten wie dem sogenannten ‚Pumptracking‘ können Jugendliche ihre Grenzen durch geschickte Gewichtsverlagerung auf dem Mountainbike erfahren.“

Harte Arbeit und sichtbare Ergebnisse

Insgesamt wurden während der zweitägigen Aktion rund 25 Kubikmeter Erde bewegt. Während ein 6-Tonnen-Bagger und ein Radlader des städtischen Bauhofes die groben Erdmassen transportierten, übernahmen die Jugendlichen die anspruchsvolle Feinarbeit. Mit Schaufeln, Hacken und Rechen formten und verdichteten sie die Bahn nach ihren eigenen Vorstellungen. So entstanden neue Loops, optimierte Sprungbereiche und sichere Auslaufstrecken.

Finanzierung und gelungener Abschluss

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 4.000 Euro. Diese decken die Erdanlieferung, den Baggerverleih sowie die fachliche Begleitung ab und werden zu zwei Dritteln aus dem Sozialetat der Stadt Nierstein und zu einem Drittel durch das Evangelische Dekanat getragen.

Neben der harten Arbeit kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Die Stadt Nierstein versorgte die Gruppe mit Getränken, belegten Brötchen und frischem Obst. Den Abschluss der intensiven Arbeitstage bildeten zahlreiche Probefahrten auf der neuen Piste sowie ein gemeinsames Pizzaessen. Die Organisatoren zogen ein durchweg positives Fazit: Durch die aktive Mitbeteiligung haben die Jugendlichen nicht nur eine modernisierte Sportstätte gewonnen, sondern auch eine wertvolle Erfahrung von echter Selbstwirksamkeit gemacht.