Abschiedstour: Dekan Zobel besucht Konfi-Adventure in Oppenheim | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Auf seiner Abschiedstour besuchte Dekan Olliver Zobel das Konfi-Adventure an der Oppenheimer Landskrone. Rund 150 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung der Evangelischen Jugend teil, die Gemeinschaft und Ehrenamt in den Fokus rückt.

Abschiedstour: Dekan Zobel besucht Konfi-Adventure in Oppenheim

Dekan Olliver Zobel hat im Rahmen seiner Abschiedstour „Mit Hoffnung unterwegs“ das Konfi-Adventure der Evangelischen Jugend an der Landskrone in Oppenheim besucht. Nach einem gemeinsamen Auftaktgottesdienst unter dem Motto „Gemeinsam – stark – verbunden“ absolvierten rund 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem gesamten Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim verschiedene Stationen rund um das Gelände. Dekanatsjugendreferentin Britta Nicolay und ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Kräften hatten den Tag organisiert.

Fokus auf Ehrenamt und Gemeinschaft

Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen in herausfordernden Zeiten zu begleiten und zu stärken. Neben dem Erproben eigener Fähigkeiten und Grenzen sollen die Jugendlichen beim Konfi-Adventure ihren Glauben entdecken und durch gegenseitige Unterstützung Orientierung finden. Zobel würdigte bei seinem Besuch insbesondere das ehrenamtliche Engagement der jungen Teamer, die einen wesentlichen Teil zur praktischen Umsetzung der kirchlichen Jugendarbeit beitragen. Das aktive Mitgestalten solcher Angebote bilde laut dem Dekan eine wichtige Voraussetzung, um später Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen zu können.

Demokratieförderung trotz finanzieller Einschnitte

Mit Blick auf sich abzeichnende finanzielle Kürzungen auf kirchlicher und kommunaler Ebene betonte der Dekan die Wichtigkeit der kontinuierlichen Investition in die Jugendarbeit. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) räume der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterhin eine hohe Priorität ein, um die dafür notwendigen Mittel auch künftig bestmöglich abzusichern. Nicolay und Zobel sprachen sich zudem für einen weiteren Ausbau von Angeboten zur Demokratieförderung aus, bei denen die Kirche als freier Träger für Freiheit, Vielfalt und Gerechtigkeit eintrete. Bereits bestehende Formate wie „Jugend trifft Politik“ oder Workshops an Schulen erfordern für ihren Erhalt und Ausbau jedoch eine verlässliche personelle und finanzielle Ausstattung. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen zeigten sich die Verantwortlichen angesichts des starken Engagements der Jugendlichen vor Ort zuversichtlich hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung.