Die Stadt Oppenheim setzt Ende Mai ein starkes Zeichen für Einheit und Solidarität. Unter dem Leitmotiv „Oppenheim verbindet Europa“ verwandelt sich die Stadt vom 26. bis 30. Mai 2026 in einen lebendigen Ort der Begegnung. In Kooperation mit der Europa-Union Deutschland wurde ein Programm zusammengestellt, das politische Bildung, kulturelle Highlights und gemeinschaftliche Erlebnisse verknüpft.
Auftakt mit Tiefgang
Den feierlichen Beginn markiert am Dienstag, den 26. Mai, ein Abend im historischen Ratssaal. Der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte wird Perspektiven auf die Zukunft des Kontinents eröffnen. Flankiert wird der Vortrag von einer Gesprächsrunde zur Bedeutung Europas für die Stadt Oppenheim sowie musikalischen Beiträgen des Oppenheimer Saxophonquartetts.
Jugend im Dialog und musikalische Emotionen
Am Mittwoch rückt die nächste Generation in den Fokus: Im Gymnasium zu St. Katharinen diskutieren Schülerinnen und Schüler über die deutsch-französische Freundschaft als Motor für Europa. Emotional wird es am Donnerstag im Weinbaumuseum, wenn bei einem gemeinsamen Singabend bekannte Eurovision-Titel wie Nicoles „Ein bisschen Frieden“ erklingen und den Wunsch nach Zusammenhalt musikalisch untermauern.
Kino, Diskurs und Technikgeschichte
Der Freitagabend in der Stadtbibliothek widmet sich mit dem Dokumentarfilm „Ein Tag im September“ ernsteren Themen, bevor die „Denkbar“ Raum für vertiefende Gespräche und Fachliteratur bietet. Den krönenden Abschluss bildet der Samstag: Während auf dem Marktplatz und in der Merianstraße die Oldtimer-Rallye „Wheels for Europe“ Station macht, kommen junge Filmfans im KOMMKI beim Animationsfilm „Grand Prix of Europe“ auf ihre Kosten. Die Band „White Rabbit“ sorgt am Abend für den stimmungsvollen musikalischen Ausklang der Festtage.