Die langanhaltende Trockenheit sowie die extremen Hitzewellen der vergangenen Monate fordern ihren Tribut in der Natur. Im beliebten Naherholungsgebiet rund um die historische Burgruine Landskron hat das zuständige Forstamt Rheinhessen bei aktuellen Kontrollen massive Schäden am Baumbestand festgestellt.
Akute Gefahr durch Totholz und abgestorbene Bäume
Durch den extremen Wassermangel und den Hitzestress sind zahlreiche Bäume in dem Wäldchen stark geschwächt, komplett abgestorben oder weisen massiven Totholzbefall auf. Da das Areal als Spazierweg stark frequentiert wird, besteht laut Stadtverwaltung dringender Handlungsbedarf. Die unumgänglichen Fällarbeiten dienen der Verkehrssicherung, da die akute Gefahr besteht, dass größere Äste abbrechen oder ganze Bäume unvorhersehbar umstürzen. „Die Sicherheit der Menschen hat für uns oberste Priorität“, erklärt Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg.
Verkehrssicherung: Absperrungen und Lärm
Die notwendigen Arbeiten beginnen ab sofort und werden sich über die kommenden Wochen erstrecken. Die Stadt Oppenheim ruft alle Besucherinnen und Besucher des Areals zu erhöhter Aufmerksamkeit auf:
Absperrungen beachten: Betroffene Wegeabschnitte werden während der Fällungen kurzzeitig gesperrt. Diese Sicherheitsbereiche sind im eigenen Interesse zwingend zu respektieren.
Lärmentwicklung: Der Einsatz von Motorsägen und schwerem Gerät kann zeitweise zu Lärmbelästigungen führen.
Vorsicht: Auch in bereits kontrollierten Bereichen wird generell zur Achtsamkeit geraten, da das spröde Holz weiterhin ein Restrisiko birgt.
Um das Wäldchen an der Landskron zukunftsfähig zu machen, wollen das Forstamt und die Stadt die durch die Fällungen entstehenden Lücken langfristig mit klimaresistenteren Baumarten wieder aufforsten.