Wenn am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, um 17:00 Uhr die majestätischen Klänge von Jagdhörnern die Oppenheimer Katharinenkirche erfüllen, gibt es gleich einen doppelten Grund zur Freude. Zum einen findet die festliche ökumenische Hubertusmesse bereits zum fünften Mal in dem gotischen Gotteshaus statt. Zum anderen blickt die Jagdhorn Akademie Rhein-Main-Taunus, die den musikalischen Rahmen seit Jahren maßgeblich prägt, auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück.
Im Zeichen der Schöpfung
Traditionell erinnert die Messe an den heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jägerschaft. Doch der feierliche Gottesdienst greift weit über die reine Pflege jagdlichen Brauchtums hinaus. Im Zentrum steht vielmehr die grundlegende Verantwortung des Menschen für die Natur, die Tierwelt und die Bewahrung der Schöpfung insgesamt.
Die Predigt zu diesem Anlass wird der evangelische Pfarrer Dennis Klose halten. Die Liturgie gestalten gemeinschaftlich der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Oppenheim, Eric Bohn, sowie Thomas Catta, der leitende Pfarrer der Katholischen Pfarrei Auferstehung Christi Rhein-Selz.
Bläserklänge für den Erhalt der Kirche
Für den unverwechselbaren und charakteristischen Klang der Messe zeichnen gleich mehrere Akteure verantwortlich. Neben der jubilierenden Jagdhorn Akademie Rhein-Main-Taunus und Freunden unter der Leitung von Annette Roos wird die Bläsergruppe Hörnerklang unter der Führung von Harald Strohm zu hören sein. Komplettiert wird das musikalische Erlebnis durch Propsteikantor Ralf Bibiella an der Orgel.
Auch der gute Zweck kommt bei diesem besonderen Gottesdienst nicht zu kurz. Auf ausdrücklichen Wunsch der beteiligten Jägerschaft wird die Kollekte in diesem Jahr der Stiftung Katharinenkirche Oppenheim gespendet. Diese wurde im Jahr 2025 ins Leben gerufen, um den langfristigen baulichen Erhalt des bedeutenden Wahrzeichens finanziell zu unterstützen.