Die Stadt Oppenheim hat einen wichtigen Erfolg für ihre künftige Stadtentwicklung errungen. Wie das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium am 18. März 2026 bekannt gab, gehört Oppenheim zu den zehn ausgewählten Kommunen im Land, die am Projekt „Fußverkehrs-Checks 2026“ teilnehmen dürfen. Die offizielle Urkunde wurde bereits am 16. März von Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther überreicht.
„Gut zu Fuß in meiner Stadt“
Unter diesem landesweiten Motto steht die Initiative, die weit mehr als eine bloße Bestandsaufnahme ist. Das Ziel ist eine systematische Analyse der Fußwege vor Ort. Gemeinsam mit der Bürgerschaft, der Politik und der Verwaltung sollen Lösungen erarbeitet werden, um Wege in der Stadt sicherer, attraktiver und vor allem barrierearm zu gestalten. Staatssekretärin Dick-Walther betonte, dass eine hohe Aufenthaltsqualität nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern auch Handel, Gastronomie und Tourismus belebt.
Beteiligung der Bürger als Herzstück
Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg sieht in der Auswahl eine große Chance: „Wo man sich als Fußgänger wohlfühlt, hält man sich auch gerne auf – das gilt für alle Generationen“. Der Prozess, der vom Beigeordneten Philipp Schlaak gesteuert wird, setzt auf ein interaktives Verfahren:
Auftaktworkshop: Festlegung der Begehungsrouten und Schwerpunktthemen.
Begehungen: Zwei gemeinsame Rundgänge bilden den Kern des Formats.
Abschlussworkshop: Diskussion konkreter Maßnahmen und Vereinbarung nächster Schritte.
Konkrete Ergebnisse bis Ende 2026 Am Ende des durch das Land finanzierten Prozesses erhält Oppenheim einen detaillierten Status-quo-Bericht, eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie einen priorisierten Maßnahmenplan. Die fachliche Begleitung übernehmen dabei erfahrene Planungsbüros. Die Checks starten in Kürze und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Termine für die Bürgerbeteiligung werden rechtzeitig veröffentlicht.
Quelle: Fußverkehrs-Check Rheinland-Pfalz 2026: Oppenheim ausgewählt – Stadt Oppenheim