Oppenheim glänzt nach großem Einsatz: Über 100 Freiwillige befreien Stadt von Unrat | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ein starkes Zeichen für die Umwelt: Über 100 Bürger und Vereine beteiligten sich in der vergangenen Woche am Oppenheimer Frühjahrsputz. Die Traditionsaktion „Sauberes Wäldchen“ beging dabei ihr 55-jähriges Bestehen.

Oppenheim glänzt nach großem Einsatz: Über 100 Freiwillige befreien Stadt von Unrat

Ein beeindruckendes Bild des bürgerschaftlichen Engagements bot sich in der vergangenen Woche in der Oppenheimer Gemarkung. Mehr als 100 Helferinnen und Helfer waren ausgeschwärmt, um Gräben, Wegränder und Straßenzüge von den Hinterlassenschaften uneinsichtiger Zeitgenossen zu befreien.

Breite Unterstützung durch Vereine und Bürger

Die Resonanz auf den Aufruf zum diesjährigen Frühjahrsputz war enorm. Neben zahlreichen Einzelpersonen und Familien mit Kindern beteiligten sich etliche lokale Vereine – teilweise bereits im Vorfeld – an der Säuberung ihrer Reviere. Zu den aktiven Gruppen zählten:

  • Große Abordnungen: Der Aero-Club sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

  • Sport- und Naturfreunde: Der Angelsportverein (ASVO), der Fußballsportverein (FSVO), die Jägerschaft, der KanuClub (KCO), der Turnverein (TVO) sowie die Gruppen OppiFit und „Die Maulwürfe“.

  • Kultur und Engagement: Die Uhrturmfreunde und „LiloFee im Paradies“.

Eine Premiere gab es im Stadtkern: Erstmals hatten Bürgerinnen und Bürger eigeninitiativ die Reinigung der innerstädtischen Straßenzüge übernommen. Unterstützt wurden sie dabei von Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg, dem Umweltbeigeordneten Raimund Darmstadt, Mitgliedern des Stadtrates sowie dem städtischen Bauhof.

55 Jahre „Sauberes Wäldchen“ trotz Wegesperrung

Trotz der aktuellen Einschränkungen gab es Grund zum Feiern: Die 1971 ins Leben gerufene „Aktion Sauberes Wäldchen“ beging ihr 55-jähriges Jubiläum. Die Waldwege selbst mussten aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) zwar gesperrt bleiben, doch die Motivation der Helfer schmälerte dies nicht.

Beim gemeinsamen Abschluss im Steckler’s Rheinrestaurant dankten Darmstadt und Rautenberg allen Beteiligten für die „perfekte Organisation“ und den tatkräftigen Einsatz. Darmstadt betonte zudem, dass er sich weiterhin für eine baldige Lösung bezüglich der Waldwegesperrungen im engen Austausch mit Landrat Thomas Barth befinde.