Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit: Oppenheim startet landesweiten Fußverkehrs-Check | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Oppenheim macht sich stark für Fußgänger: Als Teilnehmer der Fußverkehrs-Checks 2026 lädt die Stadt am 17. Juni zum Auftaktworkshop in die Emondshalle ein. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgern die Wege sicherer und attraktiver zu gestalten.

Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit: Oppenheim startet landesweiten Fußverkehrs-Check

Obwohl das Gehen die natürlichste und inklusivste Art der Fortbewegung ist, wird der Fußverkehr in der städtebaulichen Planung oft noch stiefmütterlich behandelt. In Oppenheim soll sich dies nun grundlegend ändern. Die Stadt wurde offiziell als Teilnehmerin der landesweiten „Fußverkehrs-Checks Rheinland-Pfalz 2026“ ausgewählt. Ein entsprechendes Zertifikat wurde bereits im März durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz überreicht, welches das Programm ermöglicht und vollständig finanziert.

Bürgerbeteiligung als zentraler Baustein

Den ersten großen Schritt des Projekts markiert der öffentliche Auftaktworkshop am Mittwoch, den 17. Juni 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Emondshalle. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden über konkrete Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren.

„Gehen ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Mobilität – und wir möchten diese Form der Fortbewegung in Oppenheim stärken“, betont Philipp Schlaak, der zuständige Beigeordnete für Verkehr. „Im Auftaktworkshop sammeln wir gemeinsam Hinweise darauf, wo Handlungsbedarf besteht: Wo ist es sicher? Wo fehlt Platz? Wo sind Querungshilfen notwendig?“

Von der Begehung bis zum Handlungskonzept

Der Fußverkehrs-Check ist vielschichtig aufgebaut und stellt die Perspektiven all derer in den Mittelpunkt, die täglich zu Fuß unterwegs sind – von Kindern über Familien und Pendler bis hin zu Senioren. Neben dem Auftaktworkshop sind zwei gemeinsame Begehungen vor Ort geplant, um Schwachstellen direkt im Stadtbild zu identifizieren. Ein externes Fachbüro begleitet und moderiert den gesamten Prozess. Die gesammelten Ergebnisse fließen abschließend in eine fachliche Analyse ein, welche der Stadtverwaltung als fundierte Grundlage für künftige städtebauliche Maßnahmen dient.