Im Rahmen der Vorbereitungen für den anstehenden Ausbau der Mainzer Straße hat die Stadt Oppenheim vorsorglich statische Untersuchungen der Hangsituation am dortigen Spielplatz in Auftrag gegeben. Diese Maßnahme zeigt nun erste, deutliche Konsequenzen für den Alltag in der Stadt.
Wie Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg mitteilt, gibt es einen massiven Höhenunterschied von rund sechs Metern zwischen der Pilgerberggasse und der Mainzer Straße. „Es gibt Anzeichen, dass sich das Mauerwerk bewegt“, erklärt Rautenberg die aktuelle Situation. Um jegliches Risiko für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für spielende Kinder, auszuschließen, sah sich die Stadtverwaltung gezwungen, weite Teile des Spielplatzes mit sofortiger Wirkung abzusperren.
Die Stadtbürgermeisterin appelliert dringend an alle Anwohner und Eltern, die aufgestellten Absperrungen zu respektieren und zu meiden. Als Alternative für die Zwischenzeit wird auf benachbarte Anlagen, wie beispielsweise den Spielplatz am Kautzbrunnenweg, verwiesen.
Die Entwicklungen am Hang haben jedoch nicht nur Auswirkungen auf die Freizeitgestaltung der jüngsten Oppenheimer, sondern auch auf die städtische Infrastrukturplanung. Die finalen Ergebnisse der statischen Untersuchung sind entscheidend für die grundhafte Sanierung der Mainzer Straße. Aus diesem Grund muss der geplante Startschuss für die Baumaßnahmen an der Straße nach aktuellem Stand auf das Frühjahr 2027 verschoben werden. Die Stadt wird über die weiteren Entwicklungen und Untersuchungsergebnisse zeitnah informieren.