Es war ein Abschluss nach Maß für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr: Die Silvesterfeier auf dem Oppenheimer Marktplatz bildete den stimmungsvollen Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Stadtbestehen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand eine außergewöhnliche Lichtprojektion auf der historischen Fassade des Rathauses, die moderne Medienkunst sensibel mit der geschichtsträchtigen Kulisse verband.
Kreative Meisterleistung in Rekordzeit
Das mediale Konzept war das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Studiengang „Zeitbasierte Medien“ der Hochschule Mainz. Innerhalb von nur acht Wochen entwickelten die Studierenden unter der Leitung der Professoren Daniel Seideneder, Dr. Paulo Jorge Ferreira-Lopes und Benjamin Hohnheiser eine Performance, die von den Besuchern als mutig und emotional berührend beschrieben wurde. Musikalisch umrahmt wurde der Abend zudem von zwei Live-Bands, die für eine ausgelassene Stimmung unter den zahlreichen Gästen sorgten.
Besonderes Engagement der Studierenden
Professor Daniel Seideneder hob insbesondere die Professionalität der angehenden Medienkünstler hervor: Die Studierenden verzichteten bewusst auf private Feiern mit Familie oder Freunden, um die Projektion vor Ort persönlich zu betreuen. Dieses Engagement ermöglichte einen reibungslosen Ablauf und schuf eine Atmosphäre der Wertschätzung zwischen den jungen Kreativen und der Oppenheimer Bürgerschaft.
Ein Gemeinschaftswerk von Stadt und Ehrenamt
Realisiert wurde die Großveranstaltung unter der Federführung des Ersten Beigeordneten Stephan Arnold und eines engagierten Teams aus Oppenheimer Ehrenamtlichen. „Diese Silvesterfeier war nur möglich, weil viele Menschen bereit waren, Energie und sehr viel Herzblut einzubringen“, dankte Arnold den Beteiligten. Auch Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg zog eine positive Bilanz: Die Kooperation sei ein starkes Zeichen für ein offenes und kreatives Oppenheim gewesen.
Für alle, die den Abend nicht live miterleben konnten, hält die Stadt ein besonderes Angebot bereit: Die Projektion wird in Kürze über einen Link auf der städtischen Internetseite online zugänglich gemacht.