In nahezu jedem Haus der Mainzer, Wormser oder Krämerstraße war früher ein Geschäft, eine Kneipe oder eine Werkstatt untergebracht – eine Vorstellung, die heute fast unmöglich erscheint. Unter dem Titel „Was darf´s sein? - Einkaufen damals in Oppenheim“ lässt die Stadt diese lebendige Vergangenheit wieder auferstehen.
Anekdoten und vergessene Helden
Auf den Rundgängen führen die Gästebegleiter Ulla Eisenhardt und Thomas Ehlke das Publikum zu den Schauplätzen des einstigen Handels. Dabei werden Fragen geklärt, die selbst für viele Einheimische neu sein dürften: Warum etwa Robert Meurers kleiner Laden eine magische Anziehungskraft auf Schulkinder ausübte oder in welchem Tante-Emma-Laden die Butter noch in wassergefüllten Zinkwannen gekühlt wurde. Insgesamt hat das Organisationsteam mit Hilfe von Zeitzeugen über 220 Betriebe zwischen Strandbad und Gautor dokumentiert.
Glanz und Gloria in der Vorstadt
Ein besonderer Fokus liegt auf der Oppenheimer Vorstadt. Wo heute moderner Alltag herrscht, gab es früher zwei Kinos, in denen Stars wie Vico Torriani oder Caterina Valente gastierten, bevor in den Siebzigern die Disco-Welle einzog.
Termine und Module 2026
Die Führungen finden jeweils um 17:00 Uhr an verschiedenen Treffpunkten statt:
Datum / Thema
21.04.2026 Einkaufen in der Vorstadt Treffpunkt: vorm Bahnhof
07.05.2026 Einkaufen in der Mainzer Straße Treffpunkt: Marktplatz
08.05.2026 Wormser- & Krämerstraße Treffpunkt:Ecke Wormserstr./Klostergasse
04.09.2026Einkaufen in der Vorstadt Treffpunkt:: vorm Bahnhof
Die Rundgänge selbst sind kostenfrei. Eine schriftliche Anmeldung bei der Touristinfo im Rathaus ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung mit dem Stichwort „Einkaufen in Oppenheim“ per Mail an tourismus@stadt-oppenheim.de