Ein feierlicher ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche Uelversheim und ein anschließendes gemütliches Beisammensein im Gemeindezentrum bildeten den Rahmen für die Aufnahme von 13 neuen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern in die Reihen der Ökumenischen Hospizarbeit Rhein-Selz e.V. Am 22. Oktober wurden die neuen Kräfte offiziell in ihr wichtiges Ehrenamt entsandt.
Qualifizierung und Sendung
Bereits im Mai 2026 starteten Petra Brück, Ursula Cook, Sebastian Grigori, Vanessa Jilg, Beate Kerner-Cernohorsky, Claudia Kessel, Karin Krebs, Manuela Krick-Reitz, Marei Haertel-Meshkati, Kelly Raab, Manja Sattler und Lisa Wagner ihren Qualifizierungskurs. Zu diesem Aufbaukurs stieß Arno Hernadi hinzu, der seinen Grundkurs bereits im vergangenen Jahr absolviert hatte. Bei der Sendungsfeier in Uelversheim erhielten sie nun ihre Urkunden aus den Händen von Winfried Kraus, dem Vorsitzenden der Hospizarbeit Rhein-Selz e.V., und der Kursleitung Stefanie Petry-Kern.
Ein Licht in der Dunkelheit
Diakon Norbert Tigel, stellvertretender Vorsitzender des Hospizvereins, führte durch den Gottesdienst. Er wünschte den neuen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern, dass sie das Licht der Welt sein mögen – auch wenn sie nicht jeden Winkel ausleuchten könnten. Doch mit ihrer neuen Tätigkeit würden sie ein wenig Helligkeit ins Dunkel bringen.
Kursleiterin Stefanie Petry-Kern ließ noch einmal die gemeinsame Qualifizierungsphase Revue passieren und erinnerte an die vielen neu erworbenen Kenntnisse. Mit einer Rose und ihrem Zertifikat verabschiedete sie die Absolventen anschließend in den aktiven Einsatz. Den schönen Abend ließen die neuen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter mit ihren Familien und Freunden bei einem gemeinsamen Buffet ausklingen, zu dem jeder etwas beigetragen hatte.