Am Donnerstagvormittag wird es in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Rhein-Selz kurzzeitig unüberhörbar. Die Region beteiligt sich am landesweiten Warntag, um die Funktionsfähigkeit der technischen Warninfrastruktur auf Herz und Nieren zu prüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Zwei Signale im Fokus
Wie die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde mitteilt, sind für den Vormittag zwei unterschiedliche Alarmierungen über die Sirenenanlagen vorgesehen:
10:00 Uhr – Die Warnung: Den Auftakt macht ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton. Dieses Signal dient im Ernstfall dazu, die Bevölkerung auf eine akute Gefahr aufmerksam zu machen.
10:45 Uhr – Die Entwarnung: Dreiviertelstunden später folgt das Signal zur Beruhigung – ein einminütiger, gleichbleibender Dauerton.
Wichtiger Hinweis für die Bevölkerung
Da es sich um eine angekündigte Übung handelt, besteht für die Bürgerinnen und Bürger kein Grund zur Besorgnis. Der Warntag dient primär dazu, Schwachstellen im Netz der Sirenen und digitalen Warn-Apps aufzudecken sowie die Bedeutung der Töne wieder ins Bewusstsein zu rufen.
Die Rettungskräfte bitten darum, während des Probealarms die Notrufnummern 110 und 112 nicht für Rückfragen zum Warntag zu blockieren, sondern diese ausschließlich für echte Notfälle freizuhalten.