Neue Leitung für die Seniorenarbeit im Dekanat Ingelheim-Oppenheim | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Die Theologin Michaela Mutschmann hat die Seniorenarbeit im Nachbarschaftsraum 3 des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim übernommen. Die 30-Jährige möchte Begegnungsräume für die ältere Generation schaffen und vernetzen.

Neue Leitung für die Seniorenarbeit im Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Die Theologin und Gemeindepädagogin Michaela Mutschmann zeichnet ab sofort für den Arbeitsbereich „SeniorInnen“ im Nachbarschaftsraum 3 des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim verantwortlich. Das zuständige Gebiet erstreckt sich geographisch zwischen Gau-Algesheim und Nieder-Olm. Die 30-jährige Nieder-Olmerin wird in der zukünftigen „Evangelischen Paulusgemeinde im Rheinhessischen Hügelland“ tätig sein, um Räume für Begegnung und den gemeinsamen Glauben zu etablieren.

Fokus auf Lebenserfahrung und Vernetzung In ihrer konzeptionellen Arbeit legt Mutschmann großen Wert auf die individuellen Lebensgeschichten der Senioren. Nach Auffassung der Gemeindepädagogin werden ältere Menschen gesellschaftlich oft zu stark auf ihre körperliche Verfassung reduziert, was in starkem Kontrast zu dem Wert ihrer reichen Lebenserfahrung stehe. Aktuell befindet sich Mutschmann in einer Phase der Erkundung ihres weitläufigen Einsatzgebietes. Dabei besucht sie lokale Seniorennachmittage und baut gezielt Kontakte zu kommunalen sowie ökumenischen Partnern auf. Bereits während ihres Studiums der Erziehungswissenschaft und Theologie hatte sie sich in ihrer Bachelorarbeit intensiv mit den Biografien älterer Menschen befasst.

Bedarfsgerechte Angebotsentwicklung Parallel zu ihrer Vernetzungsarbeit erarbeitet sie eine Mappe mit thematischen Inhalten für die Seniorenarbeit. Ihr strategischer Ansatz sieht dabei vor, nicht primär neue Formate zu vervielfältigen, sondern vielmehr gezielt lokale Bedarfe zu ermitteln. Im Fokus steht die Analyse, an welchen Stellen Gemeinschaft fehlt und welche spezifischen Begegnungsmöglichkeiten oder spirituellen Angebote von der älteren Generation vor Ort tatsächlich gewünscht werden.