Die Modernisierung der rheinland-pfälzischen Verkehrswege schreitet schneller voran als geplant. Wie Verkehrsministerin Daniela Schmitt mitteilte, konnten im Jahr 2025 sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel für Landes- und Bundesstraßen vollständig verbaut werden. Dank effizienter Planung und zügiger Umsetzung konnten sogar zusätzliche Gelder über das ursprüngliche Budget hinaus investiert werden.
Investitionen in Millionenhöhe Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt ein beeindruckendes Bauvolumen:
Landesstraßen: Hier wurden insgesamt 123 Millionen Euro für Sanierung und Neubau aufgewendet.
Bundesstraßen: Neben den regulären 212 Millionen Euro konnten aufgrund des schnellen Projektfortschritts in Rheinland-Pfalz weitere 44 Millionen Euro zusätzlich vom Bund abgerufen und verbaut werden.
„Das belegt die Leistungsfähigkeit unseres Landesbetriebs Mobilität (LBM), der gewissenhaft plant und Projekte zügig umsetzt“, betonte Ministerin Schmitt. Sie dankte ausdrücklich den Baufirmen und dem LBM für ihren Einsatz zur Stärkung der Infrastruktur.
LBM als attraktiver Arbeitgeber Um dieses Pensum dauerhaft halten zu können, hat die Landesregierung die Strukturen des LBM massiv gestärkt. Von den insgesamt 3.150 Planstellen sind derzeit 2.869 besetzt. Allein in der laufenden Legislaturperiode (2021–2026) wurden 122 neue Stellen sowie 32 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Durch insgesamt 1.422 Stellenhebungen wurde zudem die Konkurrenzfähigkeit des Landesbetriebs als Arbeitgeber weiter verbessert.
Schlankere Gesetze für schnelleren Ausbau Zusätzlich zu den personellen Ressourcen setzt das Ministerium auf rechtliche Beschleunigung. Über das neue Landesstraßengesetz wird der Ausbau von Brücken, Straßen und Radwegen in Rheinland-Pfalz künftig noch effizienter koordiniert, um den Modernisierungskurs der Infrastruktur stetig voranzutreiben.