Stiftung Hohensee schüttet über 31.000 Euro aus - Nierstein erhält Anteil

Seit 2009 hat die Stiftung rund 300.000 Euro an Bedürftige verteilt.

Stiftung Hohensee schüttet über 31.000 Euro aus - Nierstein erhält Anteil

Immobilien sind immer eine gute Geldanlage. Das dachte sich auch vor geraumer die Familie Hohensee und investierte fleißig in besagte Immobilien. Nach dem Tod der Eheleute Johanna und Werner Hohensee floss das Vermögen in die Elmar-Hohensee-Stiftung Stiftung. Die Stiftung nennt aktuell elf Häuser mit 13 Wohneinheiten nennt ihr Eigen und nimmt jedes Jahr eine Gewinnausschüttung vor. Der Betrag in 2021 betrug stolze 31.153 Euro und wurde dem Stiftungszweck entsprechend an die Stadt Nierstein, an die evangelische Kirchengemeinde Nierstein und an die Deutsche Krebshilfe ausgeschüttet. Alle drei durften sich über einen Scheck in Höhe von 5.112,92 EUR freuen.

Ein variabler Restbetrag geht jedes Jahr an das Deutsche Herzzentrum in Berlin. In 2021 waren dies insgesamt 15.817 Euro. Die eine Hälfte dieser Summe steht dem Deutschen Herzzentrum direkt zur Verfügung. Die zweite Hälfte wird eingesetzt, sobald ein Kind aus einem Entwicklungsland als Herzpatient feststeht welches die finanzielle Unterstützung benötigt.

So konnten z.B. Operationen von Kindern in Entwicklungsländer finanziert werden. Dies im Irak, Georgien, Afghanistan, Libyen, Pakistan, Kambodscha und in Ägypten.

Seit 2009 hat die Stiftung rund 300.000 Euro an Bedürftige verteilt

Stadtbürgermeister Jochen Schmitt nahm den Scheck von Stiftungsvorstandsmitglied Notar Gunther Dilling entgegen. Pfarrer Michael Graebsch bedankte sich seitens der evangelischen Kirchengemeinde Nierstein für den Spendenscheck.

Coronabedingt fand auch die Scheckübergabe 2021 im kleinen Kreis statt. Wichtig ist, dass die Mittel den Zweck erfüllen und auch in Zeiten von Corona gut investiert werden.

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