Pressemitteilung Polizeiinspektion Oppenheim zur Vollsperrung VIADUKT Nierstein

Aus Sicht der Polizei könnte die abgelaufene Woche das große Luftholen vor dem ersten Tag unter voller Verkehrsbelastung am Montag sein.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Oppenheim zur Vollsperrung VIADUKT Nierstein

Seit Mittwoch, 2. März, besteht die Vollsperrung der B 420 in Nierstein. Das erwartete, bzw. befürchtete Chaos blieb aus. Das Verkehrsaufkommen war in den ersten Tagen sehr gering, dementsprechend die Probleme mit der neuen Verkehrsführung überschaubar.

Am Donnerstag kam es aufgrund eines Verkehrsunfalles auf der A 60 mit Sperrung der Autobahnbrücke in Richtung Hessen in den Nachmittagsstunden zu einem Verkehrsaufkommen wie zu normalen Arbeitszeiten. Allerdings war die Zielrichtung am Donnerstag die Fähre in Nierstein. Viele Autofahrer kamen von der A 60 nach Nierstein um ihren Weg nach Hessen auf diese Weise fortzusetzen. Zeitweise kam es dadurch zu Problemen im Zusammenspiel zwischen Abfahrt zur Fähre (Am Fahrt) und der Einmündung Wörrstädter Straße. Die Verkehrslage normalisierte sich aber gegen Abend. Die Situation war für die Baustellenumleitung nicht repräsentativ, sondern "nur" unfallbedingt.

Das Gesamtbild hat sich auch am Wochenende nicht verändert. Lediglich in den Nachmittagsstunden entwickelte sich lebhafter Verkehr auf der B 9, genau wie auf der parallel verlaufenden L 425, Rheinhessenstraße. Zu nennenswerten Störungen kam es bis zum Nachmittag aber nicht. Aus Sicht der Polizei könnte die abgelaufene Woche das große Luftholen vor dem ersten Tag unter voller Verkehrsbelastung am Montag sein. Die Polizei ist weiterhin im Einsatz und beobachtet das Geschehen in und um Nierstein.

Das bereits geschilderte Verhalten der Verkehrsteilnehmer am Bahnübergang in der Wörrstädter Straße ist weiterhin kritisch zu sehen. Einige Verkehrsteilnehmer sind sich scheinbar nicht über die möglichen Folgen im Klaren, die entstehen können, wenn ein Fahrzeug den Bahnübergang nicht verlassen kann und auf dem Gleiskörper steht. Dies allein stellt eine Ordnungswidrigkeit, die ohne Behinderung oder Schäden schon mit 80,--EUR Bußgeld geahndet werden kann. Wenn sich das Verhalten der Autofahrer nicht ändert erwägt die Polizei diese Bußgelder auch zu verhängen.

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