Postzustellung bei ukrainischen Geflüchteten: Ausländerbehörde bittet um Mithilfe

Derzeit wird eine große Zahl von Geflüchteten durch die Ausländerbehörde angeschrieben, um sie zu Vorspracheterminen einzuladen.

Postzustellung bei ukrainischen Geflüchteten: Ausländerbehörde bittet um Mithilfe

Die Ausländerbehörde des Landkreises Mainz-Bingen bittet Personen, die Geflüchtete aus der Ukraine bei sich zuhause oder in einer Ferienwohnung aufgenommen haben, den Wohnsitz der Geflüchteten an Haustür oder Briefkasten kenntlich zu machen.

Derzeit wird eine große Zahl von Geflüchteten durch die Ausländerbehörde angeschrieben, um sie zu Vorspracheterminen einzuladen. Eine Vielzahl an Anschreiben kann jedoch durch die Deutsche Post nicht korrekt zugestellt werden. Häufig sind die Namen der neuen Bewohnerinnen und Bewohner für die Briefzusteller nicht ersichtlich und die Briefe werden wieder an die Ausländerbehörde zurückgeschickt. Dadurch wird die Registrierung und die erforderliche Erteilung von Fiktionsbescheinigungen für die Betroffenen erschwert und verzögert.

Die Ausländerbehörde plant, in den kommenden Wochen und insbesondere in der Kalenderwoche 17 eine große Zahl der im Landkreis Mainz-Bingen wohnhaften ukrainischen Kriegsflüchtlinge zur Ausländerbehörde einzuladen und deren aufenthaltsrechtliches Verfahren sukzessive abzuarbeiten. Ab sofort werden dafür die Einladungen verschickt.

Ukrainische Kriegsflüchtlinge, deren Einladungen durch die Post nicht zugestellt werden konnten und die bislang retour liefen, werden in jedem Fall ein weiteres Mal mit einem Termin ab der Kalenderwoche 17 erneut eingeladen.

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